Alfi Luxemburg: FAQ zum KIID

Viele Fragen sind bei der Umsetzung des KID für die Fondsbranche noch offen. Insbesondere beim Übergang des Prospektes zum KID und bei den Verweisen in unterschiedlicher Sprache gibt es noch ungeklärte Sachverhalte.

Viele Fragen sind bei der Umsetzung des KID für die Fondsbranche noch offen. Insbesondere beim Übergang des Prospektes zum KID und bei den Verweisen in unterschiedlicher Sprache gibt es noch ungeklärte Sachverhalte. Das unten zum download bereitgestellte Dokument beinhaltet Fragen und Antworten aus der Arbeitsgruppe „KID“ des Luxemburger Fondsverbandes ALFI. Anhand von Beispielen aus der Praxis wird eine mögliche Beurteilung von auslegungsbedürftigen Vorgaben dargestellt. Obwohl auch hier keine abschließenden Vorgaben beschrieben werden können, ist es in vielen Punkten detaillierter als das entsprechende BVI-FAQ-Papier zu den KIDs und bietet damit eine zusätzliche Unterstützung bei der Umsetzung der regulatorischen Vorgaben.

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OGAW IV: Anhörung im Finanzausschuss

Mehrere Sachverständige haben in einer öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses am Mittwoch, 23. Februar 2011, die von der Bundesregierung geplanten neuen Informationspflichten für Fonds-Unternehmen gegenüber Anlegern als überzogen abgelehnt.

Mehrere Sachverständige haben in einer öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses am Mittwoch, 23. Februar 2011, die von der Bundesregierung geplanten neuen Informationspflichten für Fonds-Unternehmen gegenüber Anlegern als überzogen abgelehnt. So erklärte der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) in der Anhörung zum Entwurf des sogenannten OGAW-IV-Umsetzungsgesetzes (17/4510, 17/4811), die geplante Information der Anleger per „dauerhaften Datenträger“ bei jeglicher Änderung der Vertragsbedingungen eines Fonds sollte allein schon deshalb entfallen, weil eine solche Information in der EU-Richtlinie, die mit dem Gesetz umgesetzt werden soll, nicht enthalten sei. Die jährlichen Bürokratiekosten für die deutsche Fondsbranche könnten rund 18 Millionen Euro betragen.

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BaFin: Entwurf zur InvVerOV

Die Bafin hat am 05.01.2011 eine Konsultation zur geplanten InvVerOV veröffentlicht und hat zum Entwurf um Stellungnahmen bis 10.02.2011 gebeten. Insbesondere der Teil, der die Europäischen CESR Vorgaben zur Best Execution Policy konkretisiert, birgt große Unsicherheiten in der Umsetzung. Hier muss damit gerechnet werden, dass unter Berücksichtigung der Anlageziele, Risiken einzelner Instrumente im jeweiligen Fonds und deren Auswirkung auf Geschwindigkeit, Wahrscheinlichkeit, Kurs, Kosten etc. die zu erstellende Policy nicht mehr für Fondsgruppen erstellt werden kann, sondern an die jeweiligen Portfolios angepasst werden muss.

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Die Bundesregierung beschließt OGAW IV

Die Bundesregierung hat in ihrer Kabinettsitzung vom 15.12.2010 den Entwurf für ein Gesetz zur Umsetzung der neugefassten Investmentfonds-Richtlinie (OGAW-IV-Umsetzungsgesetz) beschlossen. Die Richtlinie zielt darauf, die Effizienz des Investmentfondsgeschäfts zu erhöhen und den Anbietern von Fondsprodukten attraktive und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen zu bieten.

Die Bundesregierung hat in ihrer Kabinettsitzung vom 15.12.2010 den Entwurf für ein Gesetz zur Umsetzung der neugefassten Investmentfonds-Richtlinie (OGAW-IV-Umsetzungsgesetz) beschlossen. Die Richtlinie zielt darauf, die Effizienz des Investmentfondsgeschäfts zu erhöhen und den Anbietern von Fondsprodukten attraktive und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen zu bieten. Für Fondsanleger werden EU-weit einheitlich hohe Schutzstandards geschaffen.

Der Gesetzentwurf (siehe Dokument zum download: OGAW-IV-Umsetzungsgesetz (OGAW-VI-UmsG)) beinhaltet die Umsetzung der neugefassten europäischen Investmentfonds-Richtlinie 2009/65/EG (sog. „OGAW IV-Richtlinie“, Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren) im Investmentgesetz (InvG), die zum 1. Juli 2011 in nationales Recht umzusetzen ist. Aufgrund einer vergleichbaren Interessenlage sollen die Vorschriften auch für nicht durch die OGAW IV-Richtlinie harmonisierte Fonds (sog. „Nicht-OGAW-Fonds“, z.B. Offene Immobilienfonds) Anwendung finden. Der Gesetzesentwurf enthält zudem steuerliche Maßnahmen.

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EU Vorschlag: Teure Sicherheit für Fondsanleger

Die EU Kommission plant in diesem Jahr (2011) einen Vorschlag zur umfassenden Neuerung der regulatorischen Rahmenbedingungen für Depotbanken zu veröffentlichen. Die zusätzlichen Kosten (Einlagensicherung und/oder haftendes Eigenkapital) treffen die gesamte Branche und werden die angebotenen Produkte verteuern. Damit steht der Vertrieb vor der Herausforderung, diesen zusätzlichen (Grenz-)Nutzen dem Anleger zu vermitteln.

Die EU Kommission plant in diesem Jahr (2011) einen Vorschlag zur umfassenden Neuerung der regulatorischen Rahmenbedingungen für Depotbanken zu veröffentlichen. Wie bei den meisten Vorhaben dieser Art, werden zur Begründung Madoff und Lehmman ins Feld geführt. Während man über den Grenznutzen von zusätzlichem Anlegerschutz durchaus kontrovers (und auch konstruktiv) diskutieren kann, lassen die Unterschiede in der aktuellen Umsetzung von UCITS-Vorgaben einzelner Mitgliedsstaaten keine Zweifel an der Notwendigkeit einer Vereinheitlichung der Depotbankpflichten zu.

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OGAW IV: Geschäftsmodelle für morgen (KPMG, RBC dexia)

Die Märkte sind jetzt bereit für die neueste Phase der OGAW Entwicklung mit der Umsetzung von OGAW IV im Juli 2011. Während dieser Prozess sich noch in der Anfangsphase befindet, wurden bei den Vorbereitungen auf seine Einführung zahlreiche detaillierte neue Bestimmungen ausgearbeitet.

Folgend steht Ihnen eine Studie von RBC und KPMG zum download zur Verfügung, die eine Bestandsaufnahme zur Stimmung und Startegie bei institutionellen Marktteilnehmern wiedergibt (Quelle: www.kpmg.com, 05.10.2010):

Die Märkte sind jetzt bereit für die neueste Phase der OGAW Entwicklung mit der Umsetzung von OGAW IV im Juli 2011. Während dieser Prozess sich noch in der Anfangsphase befindet, wurden bei den Vorbereitungen auf seine Einführung zahlreiche detaillierte neue Bestimmungen ausgearbeitet. Dabei wurde intensiv mit den Branchenvertretern zusammengearbeitet. Dieser Bericht basiert auf einer  umfassenden Studie von RBC Dexia Investor Services und KPMG zur Beurteilung der vorraussichtlichen
Auswirkungen von OGAW IV auf die Vermögensverwaltungsbranche.

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CESR Guidelines für Berechnungen und Darstellungen im KID

Die CESR hat kürzlich Guidelines veröffentlicht, die eine Umsetzung der Anforderungen an das sogenannte „Key Investor Information Document (KID) erleichtern sollen. Die Beschreibungen zur Berechnung des Risk-Reward-Indicator werden ergänzt mit Ausführungen zum Übergang vom bisherigen Prospekt und zu den DArstellungen anhand eines templates.

Die CESR hat kürzlich Guidelines veröffentlicht, die eine Umsetzung der Anforderungen an das sogenannte „Key Investor Information Document (KID) erleichtern sollen. Die Beschreibungen zur Berechnung des Risk-Reward-Indicator werden ergänzt mit Ausführungen zum Übergang vom bisherigen Prospekt und zu den DArstellungen anhand eines templates. Die Dokumente stehen hier zur Verfügung:

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FAQ zur Anlegerentschädigung nach Investor Compensation Scheme (ICSD)

Quelle: EU MEMO/10/319, Brussels, 12 July 2010 (auf www.europa.eu, August 2010)

1) What are Investor Compensation Schemes?

Investor Compensation Schemes protect investors using investment services by providing compensation in cases where an investment firm is unable to return assets belonging to an investor. This might occur for example where there is fraud or  negligence at a firm or where there are errors or problems in the firm’s systems. It does not cover investment risk: for example, when an investor has bought stocks which then fall in value. In the EU, Investor Compensation Schemes are covered under a Directive dating back to 1997 (97/9/EC). Investor compensation schemes are a last resort safety net.

2) Why is the Commission proposing a review of Investor Compensation Schemes?

This initiative is part of a broader package on compensation and guarantee schemes that comprises the proposal for amendment of the Directive on Deposit Guarantee Schemes (DGSD) and a White Paper on the insurance schemes. Overall, the package represents a fundamental step towards restoring consumer confidence in financial markets. „FAQ zur Anlegerentschädigung nach Investor Compensation Scheme (ICSD)“ weiterlesen