AIFMD: Level II Verordnung ergänzt Regelung zu Depotbankhaftung

Am 19.12.2012 hat die Europäische Kommission eine Fassung der delegierten Verordnung zur Ergänzung der Richtlinie 2011/61/EU verabschiedet. Diese Fassung der Level II Verordnung wird nun innerhalb von drei Monaten von Parlament und Rat geprüft und, soweit keine Einwände bestehen, im Amtsblatt veröffentlicht und tritt damit in Kraft. Die Verordnung enthält u.a. detaillierte Vorschriften für die Pflichten und Rechte der Verwahrstelle. „AIFMD: Level II Verordnung ergänzt Regelung zu Depotbankhaftung“ weiterlesen

BaFin Rundschreiben: Anlagegrenzprüfung in der Praxis

(Christoph Scherer, fundlounge) Seit dem ersten Entwurf des  Depotbankrundschreibens (BaFin Rundschreiben WA 06/2010) vor 2 Jahren wurden durch die Konkretisierungen der zulässigen Verfahren im Rahmen der Grenzprüfung umfassende und nachhaltige Änderungen der Kontroll- und Abstimmprozesse zwischen KAG und Depotbank ausgelöst. Trotz erheblicher  Auslegungs- und Interpretationsspielräume, die einer effektiven Umsetzungsplanung oft im Wege standen, wurde deutlich, dass die Aufsicht den Blick der Depotbank als „zweites Paar Augen“ auf die vollständige und richtige Prüfung aller relevanten Restriktionen, die die einzelnen Sondervermögen und Segmente betreffen, deutlich schärfen will. „BaFin Rundschreiben: Anlagegrenzprüfung in der Praxis“ weiterlesen

OTC: Aufwand für Collateral Mangement steigt

(Von Katarina Melvan, BNY Mellon Asset Servicing B.V. – Frankfurt Branch ): Seit kurzem sind die Details der EU-Vorschläge zur Gestaltung des OTC-Marktes in der Union bekannt (das Dokument steht hier zum download zur Verfügung: EU Vorschläge zu OTC). Sie nehmen im Wesentlichen die Punkte auf, die von den G20-Staaten bereits in Pittsburgh vertreten wurden. Zentrales Ziel aller internationalen Bemühungen ist eine verbesserte Transparenz und Kontrolle im außerbörslichen Derivatehandel. Um dies in Bezug auf das Kreditrisiko gewährleisten zu können, soll ein möglichst großer Teil der OTC-Geschäfte zukünftig über eine zentrale Gegenstelle (CCP‘s) abgewickelt werden.

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WestLB versteht sich als Service Anbieter für Grenzprüfung

(von Dirk Hanenberg, WestLB): In zahlreichen Gremien und Arbeitskreisen wird derzeit intensiv über die Auslegung des § 27 Abs. 5 diskutiert und Empfehlungen zur Umsetzung in der Praxis erarbeitet. Solche Konsensfindungen sind umso schwerer je heterogener das Geschäftsfeld der einzelnen Depotbanken sowohl operativ als auch strategisch von den Vertretern gesehen wird. Insbesondere die Institute, die infrastrukturell momentan Defizite haben, um eine unabhängige Prüfung der Anlagegrenzen gewährleisten zu können, sehen sich in einer solchen Gemeinschaft gestärkt und setzen ihre Anforderungen in den Positionspapieren durch.

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Produktivität in der Fondsbuchhaltung immer noch gering

Aktuelle Untersuchungen zu den Kosten der Fondsadministration in Deutschland legen den (die!) Finger gleich in mehrere Wunden. So sind z.B. in den letzten zwei Jahren die gebundenen Kapazitäten in der Fondsbuchhaltung trotz massiver IT-Investitionen um ca. 5% gestiegen. Offen bleibt hier allerdings, ob die Automatisierung ohne die Einführung neuer Systeme in diesem Bereich noch geringer ausfallen würde oder inwieweit die gerechneten Business Cases tatsächlich nicht aufgehen.

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