Gebühren und Kosten in Fonds: Bestandsschutz fällt 2013

„Banker füllen sich wieder ihre Taschen: Millionen-Boni ausgeschüttet!“ „Investmentbank verzockt 3 Milliarden“… Es sind momentan keine guten Zeiten, Anlegern die Gebühren- und Kosten von Fonds zu erläutern. Sachliche Argumente und Darstellungen der Vorteile des Fondssparens werden durch reale Entwicklungen relativiert und immer mehr Kunden sehen den Nutzen eher beim Verkäufer als bei sich selbst. Zudem verschlingen die Gebühren und Kosten der Produkte nicht selten einen großen Teil, oder gar alles, der mühevoll erwirtschafteten Rendite. Der Fondsvertrieb bekommt dies zu spüren und die Nettomittelabflüsse bei aktiv gemanagten Publikumsfonds sprechen eine eindeutige Sprache. Mit Vorbehalten gegenüber den erbrachten Leistungen und einer angemessenen Vergütung dafür, wird die Branche sicher noch lange Zeit leben müssen, nicht zuletzt verstärkt durch die Krise der  offenen Immobilienfonds.

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BaFin Rundschreiben: Anlagegrenzprüfung in der Praxis

(Christoph Scherer, fundlounge) Seit dem ersten Entwurf des  Depotbankrundschreibens (BaFin Rundschreiben WA 06/2010) vor 2 Jahren wurden durch die Konkretisierungen der zulässigen Verfahren im Rahmen der Grenzprüfung umfassende und nachhaltige Änderungen der Kontroll- und Abstimmprozesse zwischen KAG und Depotbank ausgelöst. Trotz erheblicher  Auslegungs- und Interpretationsspielräume, die einer effektiven Umsetzungsplanung oft im Wege standen, wurde deutlich, dass die Aufsicht den Blick der Depotbank als „zweites Paar Augen“ auf die vollständige und richtige Prüfung aller relevanten Restriktionen, die die einzelnen Sondervermögen und Segmente betreffen, deutlich schärfen will. „BaFin Rundschreiben: Anlagegrenzprüfung in der Praxis“ weiterlesen

OTC: Aufwand für Collateral Mangement steigt

(Von Katarina Melvan, BNY Mellon Asset Servicing B.V. – Frankfurt Branch ): Seit kurzem sind die Details der EU-Vorschläge zur Gestaltung des OTC-Marktes in der Union bekannt (das Dokument steht hier zum download zur Verfügung: EU Vorschläge zu OTC). Sie nehmen im Wesentlichen die Punkte auf, die von den G20-Staaten bereits in Pittsburgh vertreten wurden. Zentrales Ziel aller internationalen Bemühungen ist eine verbesserte Transparenz und Kontrolle im außerbörslichen Derivatehandel. Um dies in Bezug auf das Kreditrisiko gewährleisten zu können, soll ein möglichst großer Teil der OTC-Geschäfte zukünftig über eine zentrale Gegenstelle (CCP‘s) abgewickelt werden.

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Pacta sunt servanda: Der Fondsvertrag!

(Von Armin Jacobi, Averroes Concept Lounge GmbH): Jeder Fonds besitzt einen Vertrag als Grundlage allen Wirkens des Auftragnehmers (KAG, Depotbank und ggf. Advisor). Dies ist eine Treuhandaufgabenbeschreibung im vorgegebenen gesetzlichen Rahmen (EU; D). An der Vertragsgestaltung sind viele Mitwirkende etwa Principal, Geschäftsführung, Kundenbetreuer, Portfoliomanager, Rechtsabteilungen, Compliance, Wirtschaftsprüfer, Aufsichtsämter und weitere, je nach Konstellation, beteiligt.

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WestLB versteht sich als Service Anbieter für Grenzprüfung

(von Dirk Hanenberg, WestLB): In zahlreichen Gremien und Arbeitskreisen wird derzeit intensiv über die Auslegung des § 27 Abs. 5 diskutiert und Empfehlungen zur Umsetzung in der Praxis erarbeitet. Solche Konsensfindungen sind umso schwerer je heterogener das Geschäftsfeld der einzelnen Depotbanken sowohl operativ als auch strategisch von den Vertretern gesehen wird. Insbesondere die Institute, die infrastrukturell momentan Defizite haben, um eine unabhängige Prüfung der Anlagegrenzen gewährleisten zu können, sehen sich in einer solchen Gemeinschaft gestärkt und setzen ihre Anforderungen in den Positionspapieren durch.

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