Gebühren und Kosten in Fonds: Bestandsschutz fällt 2013

„Banker füllen sich wieder ihre Taschen: Millionen-Boni ausgeschüttet!“ „Investmentbank verzockt 3 Milliarden“… Es sind momentan keine guten Zeiten, Anlegern die Gebühren- und Kosten von Fonds zu erläutern. Sachliche Argumente und Darstellungen der Vorteile des Fondssparens werden durch reale Entwicklungen relativiert und immer mehr Kunden sehen den Nutzen eher beim Verkäufer als bei sich selbst. Zudem verschlingen die Gebühren und Kosten der Produkte nicht selten einen großen Teil, oder gar alles, der mühevoll erwirtschafteten Rendite. Der Fondsvertrieb bekommt dies zu spüren und die Nettomittelabflüsse bei aktiv gemanagten Publikumsfonds sprechen eine eindeutige Sprache. Mit Vorbehalten gegenüber den erbrachten Leistungen und einer angemessenen Vergütung dafür, wird die Branche sicher noch lange Zeit leben müssen, nicht zuletzt verstärkt durch die Krise der  offenen Immobilienfonds.

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Aktive Grenzverletzungen in Fonds: Wie Erkennen und Behandeln als Depotbank?

(Armin Jacobi, Averroes Concept Lounge) Die Depotbanken als Kontrolleure der rechtmäßigen Verwaltung der Fonds müssen erkennen, dass eine Grenzverletzung vorliegt. Sie stehen auch, entsprechend den Vorschriften des Depotbankrundschreibens, vor der täglichen Aufgabe, zwischen aktiven und passiven Verletzungen zu  differenzieren, diese mit dem Fondsverwalter zu verifizieren und zu kommentieren sowie ggf. Handlungen für den Fondsverwalter abzuleiten.

Dabei stellen sich im Prüfalltag folgende Fragen:

  1. Was ist eine aktive was ist passive Verletzung?
  2. Wie unterscheidet man diese zwei Verletzungsarten bei gegebenen Daten?
  3. Welche Handlungen müssen erfolgen? „Aktive Grenzverletzungen in Fonds: Wie Erkennen und Behandeln als Depotbank?“ weiterlesen